Freitag, 27. Juli 2007

Fotos 3







Dieses Faultier haben wir im Park mitten in der Stadt angetroffen. Was ich so verstanden habe wollte das faule Tier mit seinem Jungen vom Baum hinunter und im Urwald lässt es sich dann einfach los und landet dann schon wieder irgendwo in der Stadt allerdings auf dem harten Belag. Nun gut ich in der Mitte mit meinem Rucksack als Sprungtuch rundherum ein paar Polizisten die mit ihren Schlagstöcken Äste simulieren und rundherum etliche mit guten Tipps. Eine mega Szene. Zu guter letzt stieg das Tier(in extrem Zeitlupen Tempo) an den Stöcken runter ein Typ hat es genommen und gemeint er bringe es jetzt aus der Stadt raus in den Wald..... na dann viel Spass liebes Faultier

Tag 3

Oh je so toll war der Wein gestern wohl doch nicht ein leichtes Haarwurzelzucken begleitet mich durch den Morgen....

Um 10 Uhr pünktlich auf die Minute (auch das soll’s geben) kommt mich Hugo ins Büro abholen. Zuerst muss ich ihm 200 Dollar abgeben meinen Pass und bereits einige Dokumente unterschreiben und ein paar Mal meinen Fingerabdruck auf irgendwelche Formulare pressen. Hugo ist also der der mir die Arbeitsbewilligung für ein Jahr besorgen wird. Und das geht so…. mit den Formularen ab zu Interpol dort Photos machen Fingerabdrücke nehmen. Hin und wieder reicht Hugo ein paar Nötli rüber aber das hat schon seine Richtigkeit und verstehen tu ich eh nichts dann raus wieder durch die halbe Stadt ich bleibe im Auto und er verschwindet in einem anderen Bürokomplex. Dann weiter zum Arzt, Blut nehmen für einen HIV test. Und dann zurück ins Büro. Hugo wirft mich raus und meint in etwa einer Woche sei alles erledigt.

Am Nachmittag gehe ich zu Suelen wo ich meine erste spanisch Lektion nehme. Wir beschliessen noch mal von Anfang an zu beginnen, ich kann mich einfach nicht so recht konzentrieren ...der Rote...

Am Abend gehen wir noch an ein Konzert. Ein Open Air und das mitten im Winter. Aber ja das Klima ist ja mild und das ganze somit sehr angenehm. Allerdings bin ich so auf der Fresse dass wir nach der 2ten Vorband bereits wieder heimgehen.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Fotos 2


Mein neues Büro von aussen



Ist noch etwas karg die Computer und die Möbel kommen dann mañana oder später



Die Aussicht vom Balkon des Büros



Irgend ein Haus in irgend einer Strasse



Eine weitere Strasse...


Plaza Principal

Tag 2

So gut geschlafen wenn auch ein wenig kurz nun ja die morgen Sonne lacht mir genau mitten ins Gesicht naja Vorhänge gibt’s noch keine jänu

Auf geht’s zur ersten kleinen Erkundungstour in die Stadt zuerst schau ich mir mit den Chefs mein künftiges Büro an und dann ziehe ich los und watschle mal so rum in der City. ja und da kann ich auch gleich mal was zum Verkehr sagen... System scheint es schon zu haben aber es ist wohl ein wenig gewöhnungsbedürftig so gibt es also fast nirgends Zebrastreifen und wenn schon heisst das etwa gar nicht dass deshalb irgendein Auto anhalten würde. Regel Nummer eins ist wohl Auto haben Vortritt und zwar immer (Regel 1a Autos hupen und zwar immer). Man sucht sich eine Lücke oder im dichteren Verkehr man wartet bis einer stehen bleibt(wegen einem anderen Auto oder so) und rennt dann über die Strasse.

Am Nachmittag gehe ich nochmals mit Suelen auf Shoppingtour später treffen wir uns dann mit Marius wo ich Hugo kennen lerne er ist der Tramitador(der Mensch der einem Papiere besorgt) ich werde mit ihm morgen durch die Instanzen rennen.

Am Abend gehen wir noch ans Festival international de vino y queso. Das ist also eine Messe für Wein und Käse. Wir schlürfen und knabbern uns von Stand zu Stand und lassen uns das Zeug erklären nur schad das ich nichts verstehe… umso mehr Zeit habe die super Latinas zu begutachten die an den Ständen rum lümmeln. Ui ja herrlich.... mir rutscht dauern der Blick in den Ausschnitt runter kann den guten Girls kaum in die Augen schauen... doch doch mucho gusto. Markus haben wir noch kennen gelernt, ein Schweizer der hier seine "queseria suiza" aufgebaut hat. Käse in etwa so wie wir ihn von zuhause kennen und zwar Emmentaler, Tilstier, Gruyere und noch ein paar andere. Wir haben uns vorgestellt da meinte er nur ….ah ihr seit also die Hacker.... Ja hier gibt es den "cirqulo suizo" und da kennt jeder jeden und alle wissen alles oder so. Nun gut nach der Degu runde begeben wir uns an unseren VIP Tisch (Aufpreis 3 Franken pro Person) und saufen noch ein paar Rote und verdrücken noch ein zwei Schweizer Käseplättli.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Fotos


Hier mein neues Zu hause (nur die Farbe der Matratze, die Bettwäsche ist blau)

Das ist noch die Stube (der Kühlschrank kommt dann noch in die Küche... irgendwann)

Tag 1

So da bin ich nun also in Santa Cruz.

Haha aber nix mit entspannen und so nein ab an die Ramada ein Bett kaufen. Die Ramada ist so was wie ein gigantischer Markt fast in der Mitte der Stadt und es gibt hier alles zu sehen und natürlich auch zu kaufen. Also rein ins Getümmel, Suelen macht den Shoppinguide und Marius den Touristenführer. Auf los geht’s los Suelen legt gleich mal ne gute Pace vor....Huscht zwischen Ständen durch bleibt stehen erfragt Preise schaut dieses und jenes an und dass in einen horrenden Tempo ich komm kaum nach mit Schauen. Da staunt der Laie da gibt es tausend und ein Ding dass an etwa tausend und zwei Ständen verkauft wird. In allen Farben in allen Groessen mit allen Gerüchen Food NonFood... ich glaube es gibt alles. Marius wechselt mit mir an einer Ecke bei irgend so einem Typen Dollar in Bolivianos. Man muss dazu sagen dass dreimal benutztes WC Papier wohl besser aussieht als diese Noten... egal der Typ grabscht einen Berg Noten zusammen macht sein Stempelchen auf die Noten und reicht sie mir. Wozu die Stempelchen dienen weiss ich nicht so genau aber die grossen Noten sind voll davon... Kunststück wenn sich jeder darauf verewigen muss. Mit den Bolivianos im Sack versuche ich Suelen zu folgen. Zweimal links dreimal rechts und zagg steht wir im Bettwäsche-Paradies. Da hat es dutzende von 2 Quadratmeter-Shops die Bettwäsche und Zeugs verticken. Nun ja grad allzu schön sind die Muster und Farben ja nicht aber um darin zu schlafen wird’s wohl reichen. Gut dann raus über die Strasse und ne Matratze suchen. Matratze raus aufs Trottoir(also an einen Ort wo sonst nichts steht) probeliegen, Preis erfragen, nein danke, tschüss und weiter... ne Hand voll Matratzen später.... Preis gut, Mengenrabatt erhalten, zahlen, Zeug stehen lassen und weiter.

Und jetzt wird das Tempo gleich noch mal erhöht Suelen zieht los um zwei komplette Zimmer einzurichten welche in ihrem Haus dann ein Bed und Breakfest werden (dazu später mal). Unglaublich ich leide definitiv an Reizüberflutung…. etwas später ne halbe Stunde vielleicht laden wir das ganze Zeug hinten auf einen Pickup-Taxi mitten im Abendverkehr auf der mittlern von drei Spuren, wieso genau die mittlere weiss ich auch nicht aber das passt so vor uns packt einer einen riesen Kühlschrank in einen Kombi. Und los geht’s hinten drauf haben Marius und ich noch Platz gefunden und brausen mit einem Tisch in der Hand an einer Matratze sitzend(Papiersammlungen sind ein Genuss dagegen) durch riesen Strassen und mit grossen Plätzen dazwischen ….so ne Art Kreuzung und oder Kreisel mit Ampel... aber es funktioniert.

Ach und endlich sind wir Zuhause angekommen ich richte mein Zimmer ein, gehe duschen und nipple mit Ranjan noch ein Bierchen.


Na dann guet nacht!

Herzlich Willkommen

Hi und hola
(Trommelwirbel)
Hier ist er also mein Blog. Wenn auch etwas spät aber wie heisst es so schön kommt Zeit kommt Blog oder wie hier mañana (morgen) und morgen wird es dann wieder heissen mañana..... Und verzeiht mir Bitte auch die Schreibfehler und die komischen Sätze aber der geborene Schreiberling bin ich nicht! Der Blog soll ein wenig von mir und meinen Erlebnissen hier in Bolivien berichten.

Nun ja eben diesen Blog gibt es und er wird wohl hoffentlich auch öfter aktualisiert (reusper) weil ich mich entschlossen habe wieder mal etwas zu ändern in meinem Leben. Also es war einmal vor nicht all zu langer Zeit....

Begonnen hat alles beim Apero nach dem JBoss-Event (25.4.07) der Jugs. Da lümle ich also so in den Apero-Raum rein treffe Vito, Regi und einen dessen Gesicht mir bekannt vorkommt (Marius mein neuer Boss wie sich noch rausstellt).... Nun gut nach ein wenig aperölen der Beschluss ein paar Bierchen zu zischen. Et voilà hier höre ich zum ersten mal von den Plänen von Marius zusammen mit Ranjan in Bolivien eine Software Firma zu gründen. Nach einigen weiteren Erläuterungen erhalte ich so was wie einen Firmenprospekt und reiche im Gegenzug meine Mailadresse. Sie suchen noch eine Programmierer aus der Schweiz meint Marius.... Hoppala denk ich mir, wieso nicht mal nach Bolivien ... hmm wo liegt das eigentlich?
Tage darauf erhalte ich von Marius ein Mail mit einer Einladung zu einem Gespräch (gute Mischung aus Vorstellung Einstellung Verhandlung und viel Bier)... wären doch nur alle Einstellungs gespräche so.....
Es folgt ein Gespräch mit dem 2. Firmengründer Ranjan.
Und plötzlich geht alles Sau schnell: Künden hier abmelden dort, Formular hier Steuern dort, Möbel raus Spritzen rein, dieses hier und jenes dort. Ob ich alles erwischt habe wird sich noch rausstellen.

Et voilà endlich sitze ich in der Swiss Maschine und höre den Kapitän etwas von Slots und Verspätung labern.... aber egal ich sitze im Flugzeug.... alles klar soweit es kann losgehen...
Ein Halt in Madrid ein weiterer in Buones Aires und nach weiteren 2 Stunden Flug endlich in Santa Cruz de la Sierra. Ein Schwenker am Ende der Piste einmal links einmal rechts und wir stehen schon am Finger Dock. Durch den Zoll, Gepäck greifen und ab durch die Kontrolle und raus und mal nicht mehr fliegen für ne Weile. Und was seh ich da ein rot leuchtendes T-Shirt mit weissem Kreuz drauf....aha hier bin ich richtig!

Ab ins Taxi und in die Stadt geholpert - nun gut es fährt hat Hupe und die Bremsen tuen auch - zum guten Mexikaner. Bei einem Mega-Burito und nem kühlen Blonden werde ich von Ranjan, Marius und Suelen herzlich Willkommen geheissen.