Freitag, 28. September 2007

New Point

Calle Lap Paz #90, Santa Cruz de la Sierra, Bolivia

Einmal Kebap?

Mit der ersten Kundin

Jetzt mag er noch lachen

Mit scharff und alles....

.... und viiil Fleisch

Noch ein Kebab ? (und hinten am Grill grummelts....huere heiss gopf ... da Mässer haut nüüt... ich mag nümm)

Back in Business. Seit heute gibt’s Kebab auch in Santa Cruz. Suelen und ihr beiden Angestellten haben den ihren neuen Laden in Betrieb genommen. Die Langs waren die vergangene Woche dann schon etwas nervös zwischen durch… musste doch noch so einiges erledigt werden. Und am Mittwoch ist dann auch noch die Schiissi abgläge. Aber kein Problem der Sanitär des Vertrauens hat kurzerhand ne neue Schüssel montiert. Und am Donnerstagabend war dann die Nervosität perfekt die Crew hat noch wie wild vorbereitet bis spät in die Nacht. Heute musste Marius dann noch einspringen weil das Fleisch noch nicht so richtig auf dem Spiess war und Döner ohne Fleisch macht auch nicht schöner. Und Döner Tiere gibt’s hier auch nicht zum kaufen also muss das Fleisch selbst zubereitet werden. Der erste Spiess ist dann irgendwie aus der halb gefrorenen Masse Fleischscheiben(zu armierungs-zwecken) und viel Geduld entstanden…. Marius weiss sonst noch so ein paar Details…

Wir sind dann gegen 7 Uhr losgezogen um die Bude zu testen. Sau fein der Kebab. Hut ab. Geladen waren ein Teil der Familie Freunde und Bekannte denn ersten Kebab erhielt aber eine Frau die da gleich reinstürmte und ein Kebab wollte bevor dieser richtig fertig gebrutzelt war. Und auch ein ansässiger Türke hat mit Freude ein Kebab verdrückt.

Auf das die Bolivianer auch auf Kebab stehen.

Dienstag, 18. September 2007

Loft

Von der Küche her

Genau in die entgegen gesetzte Richtung

alles


Mein Bett

So habe mir also ne neue Wohnung besorgt. Und das geht so. Ich wühle in den Anzeigen nach Wohnungen und Häusern die da feil geboten werden. Markiere diejenigen welchen vom Preis passen und nette Details wie zum Beispiel ne Klimaanlage bieten. Nun gut mit der leicht bunten Zeitung zu Marius. Er ruft die Vermieter an und vereinbart Termine. Dann treffen wir uns am Samstagmorgen und brausen mit dem Taxi los. Bei den einen war das dann schon noch glatt die haben in mir so was wie ein Goldesel gesehen und wollten mich sofort als Mieter haben einer ist gleich mit dem Preis runter und die andere Frau bereute es die Wohnung schon abgegeben zu haben. Nun gut da stand noch was von so ner kleinen Wohnung im Equipetrol norte kein Preis aber die netten Details also hin da. Denn Equipetrol ist so ein Viertel der Besseren und die Avenida San Martin ist so was wie die Party Meile von Santa Cruz. Da folgt Lounge auf Disco auf Restaurant und dieses und jenes. Also fahren wir da hin also zumindest in die Nähe dem Taxifahrer ist die Strasse G leider nicht bekannt. Nun da steht an einem Masten Calle G und nach einer kleinen Wanderung haben wir das Teil dann auch gefunden.

Alles nigel-nagel neu neben dem Eingang liegen noch Bauutensilien rum. Nun gut in diesem Condominio so ein Teil mit Mauern aussen rum gibt es 8 Wohnungen also eigentlich kleine Häuschen meines ist die Nummer 7. Also wenn man rein kommt steht man gleich in der Küche mit Gasherd dahinter ein Tisch mit Stühlen und dahinter noch das Sofa ja ist halt so ne Ein-Raum-Wohnung….. man sagt glaub’s auch Loft dazu…. Im Ecken geht dann noch die Treppe hinauf zur Fläche auf welchem sich das Bett befindet und wo man ins Badezimmer gelangt. Bin ganz zufrieden bis jetzt. Naja ist ja alles noch neu aber so ein paar Details sind dann eher gewöhnungsbedürftig (dumm). Zum Beispiel der Wasserhahn in der Küche trifft genau den Rand des Beckens (nicht etwa die Mitte) das ist so weil sie das Becken ein paar Zentimeter von der Wand wegversetzt haben, dass sich noch so ein Absätzchen ergibt… Nur haben sie eben vergessen die Zentimeter auch beim Wasserhan drauf zu packen nun ja oder Türrahmen auch ganz nett nur unten durch gibt’s den nicht daraus ergibt sich dann ein Spalt und durch diesen wiederum fliegt einiges an Dreck und Sand in meine gute Küche…. Und auch mein Garten dürfte etwas Grösser sein. Aber an sonsten Tip top.

Samstag, 15. September 2007

Schwimmen bei Accolas

Hans mit Pfeiffe

Stube mit Garten


Atelier


Unser Hauptauffenthaltsort.... beim Grill

Der Pool am Abend

Accola's und Lang's

Nach dem ich den Morgen mit dem suchen einer neuen Bleibe verbracht habe sind wir am Nachmittag aufgebrochen um Hans zu besuchen.

Hans habe ich kennen gelernt bei meinem Besuch in der Migracion mit Hugo. Und zwar braucht man nachdem einem der Aufenthalt hier in Bolivien bewilligt wurde noch einen Ausländerausweis. Naja und eben dort, beim Warten traff ich Hans eigentlich Hans Ueli aber eben das mit dem Ueli oder dem Ulrich will auf spanisch eben einfach nicht so und da dass H auch nicht gesprochen wird einfach ans. Hans lebt nun seit knapp einem Jahr hier in Bolivien. Nach einer Weile quasseln durchzogen mit Ausländerausweis-hin-und-her empfehle ich ihm Suelen als Spanisch-Lehrerin und er wiederum lädt uns zu einem BBQ am Pool ein.

Und heute ist dieser Tag an dem wir die Einladung wahrnehmen und Hans in seiner Villa besuchen. Wir überqueren den Pirai und gelangen zu den Bonzenvierteln ausserhalb der Stadt. Eine fette Hütte doch doch Hut ab…. Hans und seine Frau empfangen uns und bitten uns sogleich zu Tisch. Abgemacht wahr nämlich ein Uhr und das Fleisch schon auf dem Grill. Da wir uns schon ein wenig ans mañana gewöhnt haben sind wir halt mit nach hiesiger Pünktlichkeit erschienen. Nach dem vorzüglichen BBQ (speziell zu erwähnen ist noch der Kartoffelsalat suiza) haben wir ein Tour durch durchs Haus gemacht… jaja das dauert bei all den Zimmern… Absolut hammerhart dieses Haus. Hans war als er noch arbeitete(das ist schon ne weile her und er ist 63) Architekt und hat nun seine ganze Berufserfahrung hier verbaut… In der Stube hats einen Garten, im Badezimmer ist eine Wand ein Spiegel, von der Badewanne aus sieht man in einen beleuchteten Garten und noch viele weitere nette Sachen… ach ja und natürlich einen Pool. Herrlich da ein wenig rum zu plantschen nur schade das die Sonne genau da nicht so recht wollte.

Seit Hans nicht mehr arbeitet spielt er jeden 2. Tag Golf und malt in seiner restlichen Zeit. Was uns nach dem Bade und nem Zwipf zu Tour 2 brachte noch mal durchs ganze Hause dieses Mal mit Fokus Bilder. Viele haben mir sehr gut gefallen fragt mich allerdings nicht nach Techniken und sowas…. Da gibt’s ne ganze Menge davon in seinen Kunstwerken…

Nach weiteren Zwischenverpflegungen (sogar noch ein Fassbind Kirch (hier brauchts ne HNZ Zweigstelle !!!))gelangten wir zum Zabigplättli mit Fleisch und Chäs und Thomy Senf.

Besten Dank Hans das war ein prima BBQ!!

Mittwoch, 12. September 2007

meine Bleibe

Mein Zimmer

Die Stube auf der anderen Seite steht noch immer der Kühlschrank.

Der Garten mit Terasse

Der Hauseingang

Das Pärckchen gegenüber

Nun ja such mir ja bald was neues und dann muss man dass schon noch festhalten dachte ich mir. Ohne Worte sozusagen….

Freitag, 7. September 2007

Salteñas

Salteña

innen drin

Salteñas sind eine Spezialität von Bolivien(vielleicht sind sie auch von wo geklaut aber die gibt’s hier überall). Man isst sie am Morgen, wir immer zum Znüni. Saltenias sind so Teigtaschen gefüllt mit mit fein gehackten Kartoffeln, Fleisch (Poulet oder Rind), Ei, Erbsen, Oliven, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze…. PlusMinus andere Sachen je nach Mensch der es zubereitet. Das ganze wird dann gebacken und warm serviert. Im inneren hat sich beim Backen ein feiner Saft gebildet aus den verschiedenen Zutaten und einigen Zutaten die nur für diesen Saft zuständig sind ich aber nicht kenne. Nun gut das mit dem Saft ist besonders beim verspeisen zu beachten. Entweder man isst die Salteña mit einem Löffel oder von Hand. Die Löffel Variante ist erstmal die einfachere und die Finger bleiben trocken. Zuerst bricht man sich vom Falz ein Teil raus und beginnt dann denn Inhalt raus zu löffeln. Immer schön so dass der Saft nicht ausläuft… wie mit dem See im Kartoffelstockberg... Etwas interessanter ist dann die Methode ohne Löffel. Gebot eins: Kein Saft vergiessen. Weil dieser a) gut ist und zweitens auf den Fingern sau kläbrig wird. Etwa so wie bei den letzten Bissen eines Kebaps. Man ergreift die Salteña am Zipfel an dem der Falz endet (das ist so wie mit den Erdnüssli die halten auch nur an einem Ende zusammen). Dann wendet und dreht man das gute Stück in alle Richtungen in etwa so wie wenn man versuchen würde den Ketchupsee am unteren Ende des Hotdogs zu verteilen… nur das es hier einigermassen klappt. Ist der Saft nun schön verteilt reisst man am Anfang des Falzes den oberen Zipfel weg. So dann knabbert man sich langsam nach unten vor. Beim vorwärts knabbern aber ja nicht vergessen den Saft wegzuschlürfen. Und weiterhin ist zu beachten dass die Salteña nicht zu hart angefasst werden sollte… wie ein rohes Ei … weil das Ding sonst Leck schlägt und einem die Sauce über die Finger läuft… Hat man dies alles berücksichtigt ist eine Salteña ein wahrer Leckerbissen. Und nach einiger Übung habe ich nun auch die Knabber-schlabber-schlürf-Variante im Griff.

Zum Essen gibt’s noch dass eine oder andere mehr zu berichten… dazu aber später.

Sonntag, 2. September 2007

Besuch aus der Schweiz

Egli und Co

Heute habe ich noch Besuch aus der Schweiz erhalten. Dani, Marc und Fabian machen hier zu 4rt eine Reise durch Bolivien und werden zu guter letzt noch einen 6000 besteigen. Ach ja der Vierte war eben nicht da weil er am Freitag vor dem Abreise-Samstag noch einen Töff-Unfall hatte… wohl ein Albtraum für jeden Touristen … gute Besserung auch von meiner Seite. Nun ja wir haben uns auf der Plaza getroffen und sind Richtung Monseñor Rivero losgezogen (so ne Strasse mit nem Haufen guten und teuren Restaurants). Ein paar Bierchen später haben die Jungs dann gemeint sie müssten mal etwas schlafen die Reise habe sie dann doch etwas hingenommen und der Stress erst mit dem Gepäck. Das Gepäck komme eben erst manana… aha... Am Abend haben Ranjan und Ich die Gäste nochmals zum Abendessen getroffen. Nach nem glatten Abend wünschten wir den Jungs ne gute Reise und gutes gelingen mit dem 6000er.

Aber eben Bolivien wäre ja nicht Bolivien wenn da nicht manana noch was wäre…. So habe ich am Montagnachmittag nochmals ein SMS gekriegt ob ich mit Ihnen noch einmal essen gehen würde…. Komisch denk ich mir ob das Gepäck nicht da ist oder was ? Doch doch das Gepäck war da sie mussten es am Flughafen abholen und durften es dann auch gleich noch dem Zöllner zeigen. Nun gut am Nachmittag sind sie ein zweites mal zum Flughafen aufgebrochen um den 4 Uhr Flug zu kriegen. Tja der 4 Uhr Flug geht aber nur am Sonntag und Dienstag… nun gut Sie werden dann den 4 Uhr Flug manana nehmen und haben dann halt noch eine weitere Nacht in Santa Cruz verbracht.

Ja dann eben noch mal viel Spass…