Salteñas sind eine Spezialität von Bolivien(vielleicht sind sie auch von wo geklaut aber die gibt’s hier überall). Man isst sie am Morgen, wir immer zum Znüni. Saltenias sind so Teigtaschen gefüllt mit mit fein gehackten Kartoffeln, Fleisch (Poulet oder Rind), Ei, Erbsen, Oliven, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze…. PlusMinus andere Sachen je nach Mensch der es zubereitet. Das ganze wird dann gebacken und warm serviert. Im inneren hat sich beim Backen ein feiner Saft gebildet aus den verschiedenen Zutaten und einigen Zutaten die nur für diesen Saft zuständig sind ich aber nicht kenne. Nun gut das mit dem Saft ist besonders beim verspeisen zu beachten. Entweder man isst die Salteña mit einem Löffel oder von Hand. Die Löffel Variante ist erstmal die einfachere und die Finger bleiben trocken. Zuerst bricht man sich vom Falz ein Teil raus und beginnt dann denn Inhalt raus zu löffeln. Immer schön so dass der Saft nicht ausläuft… wie mit dem See im Kartoffelstockberg... Etwas interessanter ist dann die Methode ohne Löffel. Gebot eins: Kein Saft vergiessen. Weil dieser a) gut ist und zweitens auf den Fingern sau kläbrig wird. Etwa so wie bei den letzten Bissen eines Kebaps. Man ergreift die Salteña am Zipfel an dem der Falz endet (das ist so wie mit den Erdnüssli die halten auch nur an einem Ende zusammen). Dann wendet und dreht man das gute Stück in alle Richtungen in etwa so wie wenn man versuchen würde den Ketchupsee am unteren Ende des Hotdogs zu verteilen… nur das es hier einigermassen klappt. Ist der Saft nun schön verteilt reisst man am Anfang des Falzes den oberen Zipfel weg. So dann knabbert man sich langsam nach unten vor. Beim vorwärts knabbern aber ja nicht vergessen den Saft wegzuschlürfen. Und weiterhin ist zu beachten dass die Salteña nicht zu hart angefasst werden sollte… wie ein rohes Ei … weil das Ding sonst Leck schlägt und einem die Sauce über die Finger läuft… Hat man dies alles berücksichtigt ist eine Salteña ein wahrer Leckerbissen. Und nach einiger Übung habe ich nun auch die Knabber-schlabber-schlürf-Variante im Griff.
Zum Essen gibt’s noch dass eine oder andere mehr zu berichten… dazu aber später.
3 Kommentare:
Yeah!... good explanation Beat, but you forgot to mention that the "Salteñas Vallegrandinas" are the best ones!.. ;).
shit, da kriegt man voll hunger...
Scheint was ähnliches zu sein wie Empanadas in Chile. Bei denen muss man auch auf den Saft aufpassen, vor allem weil dieser sehr äusserst extrem heiss sein kann. Meistens werden sie nicht gebacken sondern frittiert. Sehr nahrhaft und lecker. Gibts mit allen möglichen Füllungen.
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